Es waren zwar "nur" 120 Musiker und 500 Besucher bei der ersten Eibacher ökumenischen Kirchennacht am 5. Oktober statt der sonst in Nürnberg am Bardentreffen üblichen 350 Künstler sowie 200.000 Menschen. Aber 1976, als das Liedermacherfestival an den Start ging, waren die Zahlen wohl ähnlich übersichtlich.

Hoffentlich wird es nicht so lange dauern, bis eine angemessene Bekanntheit erreicht ist. Die evangelische Johannes-Kirche und die katholische Kirche St. Walburga begingen in ökumenischer Eintracht ein musikalisches Ereignis der Spitzenklasse. Die Musikmischung war grandios, vom in der Kirche zu erwartenden Chorgesang über Gospel, Rockmusik, klassischem Streichquartett und marschähnlicher Blechblasmusik. Unglaublich diese quantitative Qualität!

In den stilvoll beleuchteten und mit zu Papier gebrachten Glaubensgedanken geschmückten beiden Kirchen St. Johannes und St. Walburga waren laut Aussage des Pfarrers soviel Besucher wie sonst nur zu Weihnachten oder Ostern. Selbst Passanten und Auswärtige fragten, ob das ein bundesweites Ereignis der Kirche sei oder nur hier in Nürnberg. Nein, nur hier in Eibach!

An verschiedenen Verkaufsständen wurden die Gäste mit fair gehandeltem Prosecco, Wein, Aperol verköstigt und mit mundfertigen Köstlichkeiten vom Buffet oder heißer Suppe gesättigt.

Die Werbegemeinschaft Eibach Aktiv e.V. mundschenkte Gemüse- und Gulaschsuppe bis nach Mitternacht im Pfarrsaal der den Ausklang bildenden katholischen Kirche St. Walburga.